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Ergebnisse von Sitztests des Modelljahres 2010

(04.08.2010)
Seit dem Beginn der IIWPG-Tests im Jahr 2005 hat sich die Sicherheit von Sitz-Kopfstützen-kombinationen deutlich erhöht. Wurden vor fünf Jahren noch 60 Prozent aller getesteten Sitze „mäßig“ oder „schlecht“ bewertet, waren es in diesem Jahr nur noch 28 Prozent. Das geht aus einer Auswertung von 211 Sitzen des Modelljahres 2010 für den deutschen Markt hervor, die die Unfallforschung der Versicherer (UDV) jetzt veröffentlicht hat. mehr ...

Kleine Autofahrer – schwerere Verletzungen?

(03.05.2010)
Kleine Autofahrer haben nach Untersuchungen der Unfallforschung der Versicherer (UDV) ein höheres Risiko, bei einem Frontalaufprall schwer verletzt zu werden. Betroffen davon wären aufgrund ihrer geringeren Durchschnittsgröße vor allem Frauen. Ursache dafür könnte die konstruktionsbedingt zu dichte Sitzposition an der Instrumententafel sein. mehr ...

Mindestens 7.000 Schwerstverletzte pro Jahr – Gezielte Maßnahmen erforderlich

(28.04.2010)
Unfallforscher fordern seit geraumer Zeit, dass neben den Getöteten auch die Schwerstverletzten statistisch erfasst und einer gesonderten Betrachtung unterzogen werden müssen. Die amtliche Statistik kennt neben Leichtverletzten jedoch nur „Schwerverletzte“. Diese Kategorie ist nur bedingt aussagekräftig, da die Kriterien dafür schon erfüllt sind, wenn der Verletzte für 24 Stunden stationär in einem Krankenhaus aufgenommen wird. Die Unfallforschung der Versicherer (UDV) hat daher eine Definition auf Basis des sogenannten ISS (Injury Severity Score) erarbeitet und schlägt diese zur Nutzung für die Statistik in Deutschland vor. mehr ...

Bärendienst für die Sicherheit - Abwrackprämie senkt ESP-Quote bei Kleinwagen

(27.04.2010)
Im Jahr 2009 sind viel zu viele Autos ohne das notwendige Fahrerassistenzsystem ESP auf den Markt gekommen. Nach Schätzungen der Unfallforschung der Versicherer (UDV) wurden im Boomjahr 2009 über 830.000 Pkw ohne den elektronischen Schutzengel neu in Deutschland zugelassen. Davon gehen auf Kosten der Abwrack-prämie allein rund 190.000 Fahrzeuge. Der Grund: Wegen der Abwrackprämie hatten die Neuwagekäufer oft Einstiegsmodelle gekauft, die ohne den Schleuderschutz ange-boten wurden, oder sie hatten gleich Marken gewählt, die ohnehin keine ESP-Autos im Angebot hatten. mehr ...

Überholen in den Tod – Motorradfahrer mit wenig Überlebenschancen

(22.04.2010)
Die Motorradsaison steht unmittelbar bevor. Doch schon jetzt ist klar, dass einige hundert Biker diese Saison nicht und tausende nur schwer verletzt überleben werden. Im vergangenen Jahr starben 651 Motorradfahrer auf Deutschlands Straßen, 9690 wurden schwer verletzt. Wie wenig Chancen ein Motorradfahrer beim Frontalcrash – dem klassischen Überholunfall - mit einem Auto hat, war jetzt bei Crashversuchen auf dem Flugplatz Neuhardenberg zu sehen. mehr ...

Kinder im Auto

(01.04.2010)
Noch nie seit Beginn der Massenmotorisierung starben weniger Kinder im Auto als im vergangenen Jahr: 2009 kamen 37 Kinder im Alter unter 15 Jahren als Mitfahrer im Auto ums Leben. 2008 waren es 51, 1992 noch 207. Dies zeige nach Ansicht der Unfallforschung der Versicherer (UDV) in Berlin, dass die Anstrengungen der vergangenen Jahre Früchte getragen haben. mehr ...

Intelligente Assistenten für alle Fahrzeugklassen

(18.01.2010)
Bis zu 18 Prozent aller schweren Unfälle könnten vermieden werden, wenn alle Autos mit intelligenten Bremssystemen ausgestattet wären, wie sie heute schon erhältlich sind. Das ist das Ergebnis einer Prognose der Unfallforschung der Versicherer (UDV), die anlässlich umfangreicher Fahrtests zusammen mit dem britischen Forschungscenter Thatcham vorgestellt wurde. mehr ...

Auffahrwarn- und Notbremssysteme haben hohes Unfallvermeidungspotenzial

(01.06.2009)
Zu zaghaftes und zu spätes Bremsen sind Ursachen für viele Verkehrsunfälle. Autofahrer sind in Extremsituationen oft überfordert und kennen die physikalischen Rahmenbedingungen des Abbaus der kinetischen Energie durch die schnelle Fahrzeugverzögerung nicht. Moderne Fahrerassistenzsysteme (FAS) wie Auffahrwarn- und Notbremssysteme können erwiesenermaßen den Fahrer unterstützen und sollten deshalb nach Ansicht der Unfallforschung der Versicherer (UDV) möglichst schnell in möglichst viele Kraftfahrzeuge Einzug halten. mehr ...

Elektronisches Stabilitätsprogramm (ESP) in Personenkraftwagen - 2009

(31.05.2009)
Immer noch zu viele Neuwagen in Deutschland ohne ESP. Noch immer gibt es in Deutschland 26 Automodellreihen, die überhaupt nicht mit dem lebensrettenden Fahrerassistenzsystem ESP angeboten werden. Darüber hinaus gibt es 15 weitere Baureihen, bei denen keine einzige Modellvariante serienmäßig über den notwendigen Schleuderverhinderer verfügt. Das ergab die aktuelle Untersuchung der Unfallforschung der Versicherer (UDV) zur Verfügbarkeit von ESP in Neufahrzeugen, für die 296 Baureihen des Modelljahres 2009 von insgesamt 38 Autoherstellern analysiert wurden. mehr ...

Kindersitz-Studie: Weiterhin viele Leichtsinnsfehler

(14.05.2009)
Zum dritten Mal nach 1995 und 2000 hat die Unfallforschung der Versicherer (UDV) 2008 die Verwendung von Kinderschutzsystemen im Auto untersucht. Diese dritte sogenannte „Misuse-Studie“ (Studie zum Fehlgebrauch), bei der Eltern bei der Sicherung Ihrer Kinder im Auto beobachtet und befragt wurden, ergab dreierlei: Es werden genau so viele Fehler beim Einbau der Sitze und bei der Sicherung der Kinder im Sitz gemacht wie in den Vorjahren, es werden allerdings deutlich weniger schwere Fehler begangen. Und: Wer einen Kindersitz mit der genormten Steckverbindung ISOFIX hat, macht überhaupt keine Einbaufehler mehr. mehr ...

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