Stiftung

Die Christophorus-Stiftung im Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft vergibt jedes Jahr den Christophorus-Autorenpreis für hervorragende publizistische Leistungen auf dem Gebiet Sicherheit im Straßenverkehr.

Dadurch möchte die Stiftung Printmedien und Rundfunk anregen, sich in wachsendem Maße mit den Problemen der Sicherheit im Straßenverkehr zu befassen. Seit 1957 wurden bereits über 150 Verlage und Rundfunkanstalten sowie über 600 Journalisten und Schriftsteller durch Christophorus-Autorenpreise ausgezeichnet. In fünf verschiedenen Kategorien ermittelt ein Preisrichterkollegium jeweils einen Preisträger.

Die Geschichte der Stiftung

Der Anstoß zur Gründung der Christophorus-Stiftung ging von dem angesehenen Motor-Fachjournalisten Stephan von Szénásy aus (Szénásy selbst fiel später einem tragischen Verkehrsunfall zum Opfer). Sein Anliegen war es, das Engagement von Presse und Rundfunk im Bereich der Verkehrssicherheit zu fördern.

Aufklärende Artikel sollten zur Vermeidung von Unfällen beitragen. Um einen Anreiz zu bieten, schlug Szénásy 1956 vor, entsprechende Publikationen durch Preise auszuzeichnen.

Am 7. Juni 1957 wurde daraufhin in München die Christophorus-Stiftung ins Leben gerufen. Die Zielsetzung der Stiftung wird seitdem auch von Vertretern der Bundesregierung und der Länderregierungen begrüßt. So bezeichnete der ehemalige Bundesminister für Verkehr, Matthias Wissmann, die Stiftung 1994 als "ein beispielhaftes Zeichen bürgerschaftlichen Engagements".

Seit Gründung der Stiftung ist die Zahl der direkten Einsendungen von Jahr zu Jahr gestiegen. Diese Entwicklung zeigt, dass die Ziele der Christophorus-Stiftung in immer weiteren Kreisen anerkannt werden.