Archiv 2010

(01.04.2010) Kinder im Auto werden immer besser gesichert – Rückgang der Getötetenzahlen 2009 um 27 Prozent

Noch nie seit Beginn der Massenmotorisierung starben weniger Kinder im Auto als im vergangenen Jahr: 2009 kamen 37 Kinder im Alter unter 15 Jahren als Mitfahrer im Auto ums Leben. 2008 waren es 51, 1992 noch 207. Dies zeige nach Ansicht der Unfallforschung der Versicherer (UDV) in Berlin, dass die Anstrengungen der vergangenen Jahre Früchte getra¬gen haben. Eine aktuelle UDV-Studie zum Fehlgebrauch von Kindersitzen ergab, dass im Vergleich der letzten 15 Jahre zwar immer noch genau so viele Fehler beim Einbau der Sitze und bei der Sicherung der Kinder im Sitz gemacht wurden, diese aber wesentlich weniger gravierend hinsicht-lich der Sicherheit waren. Und: Wer einen Kindersitz mit der genormten Steckverbindung ISOFIX hat, macht überhaupt keine Einbaufehler mehr.
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(22.04.2010) Unfallforschung der Versicherer: Überholen in den Tod – Motorradfahrer mit hohem Risiko und wenig Überlebenschancen

Die Motorradsaison steht unmittelbar bevor. Doch schon jetzt ist klar, dass einige hundert Biker diese Saison nicht überleben werden. Im vergangenen Jahr starben 651 Motorradfahrer auf Deutschlands Straßen, 9.690 wurden schwer verletzt. Wie wenig...
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(27.04.2010) Christophoruspreise verliehen

Die Christophoruspreise 2010 für herausragende journalistische Arbeiten aus dem Jahr 2009 wurden am Dienstagabend in Berlin verliehen. Vier Journalistinnen und Journalisten wurden in unterschiedlichen Kategorien ausgezeichnet. Der Christophoruspreis ist mit jeweils 5.000 Euro dotiert. Seit 1957 verleiht die Christophorusstiftung im Gesamtverband der Deut-schen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) den Preis an Journalisten, die sich mit ihren Beiträgen auf dem Gebiet der Verkehrssicherheit verdient gemacht haben.
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(28.04.2010) Unfallforschung der Versicherer: Bärendienst für die Sicherheit – Abwrackprämie senkt ESP-Quote bei Kleinwagen – Auch 2010 erst drei Viertel aller Modellreihen serienmäßig mit dem Schleuderschutz

Unfallforschung der Versicherer: Bärendienst für die Sicherheit – Abwrackprämie senkt ESP-Quote bei Kleinwagen – Auch 2010 erst drei Viertel aller Modellreihen serienmäßig mit dem Schleuderschutz
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(30.04.2010) Unfallforschung der Versicherer: Kleine Autofahrer – schwerere Verletzungen? Aktuelle Crashtests zeigen Ergonomiedefizite

Kleine Autofahrer haben nach Untersuchungen der Unfallforschung der Versicherer (UDV) ein höheres Risiko, bei einem Frontalaufprall schwer verletzt zu werden. Betroffen davon wären aufgrund ihrer geringeren Durchschnittsgröße vor allem Frauen....
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(01.06.2010) Ungenügender Sicherheits­abstand gravierendes Unfallrisiko – Crashtest mit 100 km/h beweist: Auch Könner können nicht mehr reagieren

Die Unfallforschung der Versicherer (UDV) hat mit einem „echten“ Unfall bei Tempo 100 gezeigt, dass selbst ein Profi hinter dem Steuer nicht mehr reagieren kann, wenn der Vordermann plötzlich bremst und der Sicherheitsabstand nicht eingehalten wurde. Die Folge: Bei 15 Metern Abstand – ein Wert der auf deutschen Autobahnen tagtäglich zu beobachten ist – krachen die Fahrzeuge mit erheblicher Wucht ineinander.
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(07.07.2010) Sicherheitspreis "Die Unfallkommission" an Bremerhaven verliehen – Autobahnanschlussstelle sicherer gemacht

Die Unfallkommission Bremerhaven ist am 7. Juli 2010 in Bremerhaven mit dem von der Unfallforschung der Versicherer (UDV) und dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) gestifteten Sicherheitspreis „Die Unfallkommission“ ausgezeichnet worden. Der Preis, der seit 2001 jährlich vergeben wird, ist mit 5.000 Euro dotiert, die für die Verkehrssicherheitsarbeit vor Ort zur Verfügung stehen.
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(27.07.2010) Unfälle in Autobahnbaustellen sind häufiger, aber weniger schwer als auf freier Strecke – „Herausbeschleunigen“ aus Baustellen gefährlich

Autobahnen sind die qualitativ hochwertigsten und sichersten Straßen in Deutschland. Schwachstellen sind neben den Anschlussstellen vor allem Baustellenbereiche, die zu Störungen im Verkehrsablauf und immer wieder zu schweren Unfällen führen. Bei einer im Auftrag der Unfallforschung der Versicherer (UDV) durchgeführten Studie der TU Dresden wurde das Unfallgeschehen an 12 Baustellen mit einer Gesamtlänge von 68 km analysiert und fünf Baustellen einer detaillierten Untersuchung unterzogen. Die Ergebnisse zeigen, dass Unfälle in Baustellenbereichen im Vergleich zu baustellenfreien Autobahnabschnitten aufgrund der geringeren Fahrgeschwindigkeiten weniger schwer sind. Die Länge der Baustelle spielt beim Unfallgeschehen aber keine Rolle.
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(28.07.2010) Mit gezieltem Training kann die Hirnleistung Älterer gefördert und das Unfallrisiko zuhause und im Straßenverkehr gesenkt werden

Mit zunehmendem Alter verschlechtert sich Leistungsfähigkeit des Ge-hirns, insbesondere die sogenannten fluiden kognitiven Funktionen wie z. B. die Aufmerksamkeit, die Konzentration oder die Informationsverar-beitungsgeschwindigkeit. Diese Funktionen sind ein Bindeglied zwischen Sensorik und Motorik und somit unerlässlich für komplexe Wahrneh-mungsprozesse sowie Planung und Steuerung des Verhaltens. Nehmen im Alter diese Funktionen ab, erhöht sich das Risiko für Unfälle im Haushalt und im Straßenverkehr. Deshalb hat die Unfallforschung der Versicherer (UDV) untersuchen lassen, inwieweit sich die kognitive Leistungsfähigkeit und insbesondere die fluiden Funktionen bei über 65-jährigen Personen durch Training verbessern lassen.
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(28.07.2010) Sitze und Kopfstützen werden immer besser – Defizite bei Kleinwagen und Minivans

Seit dem Beginn der IIWPG-Tests im Jahr 2005 hat sich die Sicherheit von Sitz-Kopfstützenkombinationen deutlich erhöht. Wurden vor fünf Jahren noch 60 Prozent aller getesteten Sitze „mäßig“ oder „schlecht“ bewertet, waren es in diesem Jahr nur noch 28 Prozent. Das geht aus einer Auswertung von 211 Sitzen des Modelljahres 2010 für den deutschen Markt hervor, die die Unfallforschung der Versicherer (UDV) jetzt veröffentlicht hat.
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