Aktuelles

Unfälle in Autobahnbaustellen sind häufiger, aber weniger schwer als auf freier Strecke

(27.07.2010)
Bei einer im Auftrag der Unfallforschung der Versicherer (UDV) durchgeführten Studie der TU Dresden wurde das Unfallgeschehen an 12 Baustellen mit einer Gesamtlänge von 68 km analysiert und fünf Baustellen einer detaillierten Untersuchung unterzogen. Die Ergebnisse zeigen, dass Unfälle in Baustellenbereichen im Vergleich zu baustellenfreien Autobahnabschnitten aufgrund der geringeren Fahrgeschwindigkeiten weniger schwer sind. mehr ...

Weniger Unfälle durch eigene Grünphase für Linksabbieger

(28.04.2010)
An jedem Tag werden in Deutschland 18 Personen beim Linksabbiegen an Ampeln schwer verletzt. An jedem zweiten Tag stirbt dabei ein Mensch. Nach Erkenntnissen der Unfallforschung der Versicherer (UDV) können die meisten dieser Unfälle durch separate Grünphasen für Linksabbieger verhindert werden. mehr ...

Ältere Verkehrsteilnehmer

(29.03.2010)
Der Anteil der Senioren an der Bevölkerung in Deutschland ist seit Anfang der 1990er Jahre kontinuierlich gestiegen. Er lag im Jahr 2000 bei 16 Prozent und beträgt derzeit etwa 19 Prozent. 2030 werden nach Prognosen des Statistischen Bundesamtes mehr als ein Viertel der Bevölkerung 65 Jahre oder älter sein, 2060 schon 34 Prozent. mehr ...

Shared Space – Eine neue Gestaltungsphilosophie für Innenstädte?

(08.10.2009)
Shared Space soll in Klein-, Mittel- und Großstädten zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse beitragen. Mögliche Vorteile von Shared Space werden aber oft in hohem Maß überzeichnet und unterschiedlichste Ansätze wenig differenziert unter dem Schlagwort Shared Space zusammengefasst. Das Thema Verkehrssicherheit wird dabei oft nicht oder nur unzureichend berücksichtigt. mehr ...

Wie sicher sind Zebrastreifen?

(29.05.2009)
Im Jahr 2007 verunglückten laut amtlicher Statistik 5.713 Personen an Zebrastreifen (Fußgängerüberwegen), 21 davon tödlich. Sind Zebrastreifen also besonders unsicher und sind andere Querungsanlagen wie einfache Mittelinseln oder Fußgängerampeln möglicherweise sicherer? Um dieser Frage nachzugehen, hat die Unfallforschung der Versicherer (UDV) eine vergleichende Sicherheitsbewertung von 335 unterschiedlichen Querungsanlagen (Mittelinseln, Zebrastreifen mit und ohne Mittelinseln und Fußgängerampeln) in den Städten Hannover, Karlsruhe und Stuttgart durchgeführt. mehr ...

Verbesserung der Verkehrssicherheit in Münster

(12.08.2006)
Die Lebensqualität einer Stadt – so zeigen Umfragen auch in Münster – wird insbesondere auch durch die Gewährleistung einer hohen Verkehrssicherheit bestimmt. Nach Bekanntwerden der über mehrere Jahre schlechten Unfalllage in der Stadt Münster war es daher eine Aufgabe höchster Priorität, den Zusammenhängen und Hintergründen dieser Entwicklung nachzugehen. mehr ...

Sparen auf Kosten der Sicherheit: Gefährliche Abschaltung von Ampeln bei Nacht

(01.07.2006)
Ampeln in der Nacht abzuschalten, provoziert Unfälle. Das wurde in einer Untersuchung, die das Institut für Verkehrsplanung und Straßenverkehr an der TU Dresden im Auftrag der Unfallforschung der Versicherer (UDV) durchgeführt hat, nachgewiesen. Die weit verbreitete Praxis der Städte, Ampeln nachts auszuschalten, ist aus Gründen der Verkehrssicherheit nicht vertretbar. Für die Studie wurde die „Abschaltpraxis“ der Städte Leipzig und Dresden sowie des Landkreises Harburg untersucht. mehr ...

Fast 900 Verkehrstote an Bäumen im Jahr 2009

(08.06.2006)
Baumunfälle waren auch 2009 immer noch die häufigste Einzelursache von tödlichen Verkehrsunfällen in Deutschland (20 Prozent). Einige Bundesländer wiesen sogar noch wesentlich höhere Anteile auf. mehr ...

Massenphänomen Wildunfälle

(12.05.2006)
Die Kreisjägerschaft Oberberg e.V. hat sich 1998 an die GDV-Unfallforschung gewandt, um gemeinsam mit der Polizei, Kreisjägerschaft, Straßenverkehrsbehörde und Straßenbaubehörde Wege zur Wildunfallverhütung zu suchen. Dabei wurden detaillierte Untersuchungsziele formuliert, aus denen das Projektdesign mit zu untersuchenden Strecken, Maßnahmen und Kontrollstrecken resultierte. mehr ...