Verkehrserziehung und Mobilitätsbildung in Kita und Kindergarten

Mobilität ist ein wichtiges Thema kindlicher Entwicklung: Zunehmende Mobilität ermöglicht dem Kind eine Erweiterung seines Bewegungsradius und auch die aktive Eroberung der Umwelt. Mit der Erweiterung des Aktionsradius wächst aber auch die Gefahr, selber Opfer der Mobilität zu werden. In Deutschland besteht allerdings ein Missverhältnis zwischen dem Stellenwert von Mobilitätsbildung im Leben der Kinder und der Darstellung in den Bildungs- und Erziehungsplänen der Länder.

Um den grundlegenden Bildungsauftrag des Kindergartens hervorzuheben und klare Aussagen dazu zu machen, wie dieser Auftrag wahrgenommen und umgesetzt werden soll, wurde 2004 von der Jugendministerkonferenz ein gemeinsamer Rahmen der deutschen Bundesländer für die frühe Bildung in Kindereinrichtungen beschlossen (JMK, 2004).

Die Unfallforschung der Versicherer (UDV) und die Deutsche Verkehrswacht streben eine sachgerechte und umfassende Abbildung in den amtlichen Verlautbarungen für die frühkindliche Bildung an und haben daher von Prof. Dr. Renate Zimmer (Universität Osnabrück) Studien und Informationen zu diesem Themenkomplex erstellen lassen, um die Diskussionen in den Bundesländern zu fördern.

Die „Beiträge der Verkehrserziehung und Mobilitätsbildung zur frühkindlichen Bildung“, sowie die ergänzende Dokumentation „Mobilitätsbildung und Verkehrserziehung in den Bildungsplänen für den Elementarbereich“ stehen als Download zur Verfügung.