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449 Verkehrstote an Bäumen im Jahr 2025

2025 starben in Deutschland 449 Menschen bei Baumunfällen, 388 davon auf Landstraßen, meist im Pkw. Baumunfälle gehörten damit auch 2025 immer noch zu den häufigsten tödlichen Verkehrsunfällen.

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© UDV

Seit der Einführung der Baumunfallstatistik im Jahr 1995 haben mehr als 30.000 Menschen bei Baumunfällen ihr Leben verloren, fast 250.000 wurden schwer verletzt.

In den vergangenen 30 Jahren konnten bereits deutliche Fortschritte erzielt werden. So sank die Zahl der Getöteten von 2.284 in 1995 auf 449 in 2025, die der Schwerverletzten von 14.803 auf 3.248.

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Dabei gelang es in allen Bundesländern, die Zahl der Getöteten und Schwerverletzten deutlich zu reduzieren. In einigen Ländern, darunter Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern, gingen die Zahlen sogar auf etwa ein Zehntel des Niveaus von 1995 zurück.

In den letzten Jahren stagniert jedoch die Zahl der bei Baumunfällen Getöteten, seit 2020 sind nur noch geringe Fortschritte zu verzeichnen. Umso wichtiger ist es, die Anstrengungen zur Vermeidung dieser besonders schweren Unfälle konsequent fortzusetzen.

Die UDV hat Baumunfälle in der Vergangenheit detailliert untersucht und fordert daher:

  • Schutzplanken 
  • Tempoüberwachung 
  • punktuelle Geschwindigkeitsbeschränkung an Unfallschwerpunkten, etwa Tempo 80 in Alleen
  • deutlichere Beschilderung und Überholverbote bei engen Kurven 
  • sinnvolle Kombination bekannter und wirksamer Maßnahmen und
  • kein Nachpflanzen oder Neupflanzen von Bäumen ohne Schutzplanken.

 

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