Aufgaben des Fachbereiches: Fahrzeugsicherheit

Der Fachbereich Fahrzeugsicherheit beschäftigt sich mit der Entstehung und dem Ablauf des Unfalls, der Biomechanik und den Verletzungsfolgen, der am Unfall Beteiligten, den Aspekten der passiven und aktiven Sicherheit der Fahrzeuge als auch mit der Bewertung von technischen Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit.

Der Fachbereich analysiert die Unfallentwicklung indem das Unfallgeschehen dokumentiert und der Einfluss legislativer und technischer Maßnahmen analysiert wird. Darüber hinaus wird das Unfallgeschehen verschiedener Verkehrsteilnehmerarten betrachtet. Hierzu zählen Kinder im Pkw genauso wie Fußgänger und Motorräder als auch Pkw und Lkw.

Der Fachbereich Fahrzeugsicherheit widmet sich im Bereich der Biomechanik und der Verletzungsfolgen z. B. den HWS-Verletzungen als auch den schwerstverletzten Verkehrsteilnehmern, die zunehmend an Bedeutung gewinnen. Auch die Verletzungen des Fußgängers bei einer Kollision mit einem Pkw werden systematisch untersucht.

Kommt es zum Fahrzeug selbst, wird zwischen der passiven und aktiven Sicherheit unterschieden. Bei der Analyse der passiven Sicherheit steht die Kompatibilität zwischen Fahrzeugen, der Fußgängerschutz am Fahrzeug sowie die Rückhaltesysteme selbst wie Sitze, Kopfstützen, Airbags, Gurte und Kinderschutzsysteme im Vordergrund. Auf der Seite der aktiven Sicherheitssysteme liegt der Fokus auf den Fahrerassistenzsystemen und der Quantifizierung des Beitrages dieser Systeme zur Erhöhung der Verkehrssicherheit. Um den Beitrag verschiedener technischer Maßnahmen – sowohl aktiv als auch passiv – zur Erhöhung der Sicherheit zu quantifizieren, werden Sicherheitspotenziale ermittelt und Kosten/Nutzen-Analysen durchgeführt.